Die Jakobsmühle


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in grauer Vorzeit
Kurz vor seiner Mündung in den Lennepebach lag am Panzerbach die Jakobsmühle.
1692
Laut Wilhelm Engels verwendete der Burger Kellner für die Jakobsmühle den Namen "Panzermühle".
danach
Der Remscheider Heimatforscher Erwin Stursberg fand heraus, daß die Jakobsmühle früher zur Bottlenbergschen Lehnsherrschaft aus Lüttringhausen gehörte. Stursberg berichtet weiter, daß die Lenneper Tuchfabrikanten die Mühle schon früh in eine Walkmühle verwandelten.
1828
Die Fabrikanten Mühlinghaus & Korthaus vom Nagelsberg benutzten die Mühle zum Stampfen von Knochen als Dünger auf ihren Feldern
1853
Franz Fischer gehörte eine Mahlmühle am Panzer- und Lenneper Bach mit zwei Mahlgängen
Das oberschlächtige Wasserrad verfügte über ein Gefälle von 12 Fuß (ca 3,80 m).
um 1900
Wegen der geringen Wasserkraft schaffte der Besitzer Karl Sauer eine kleine Dampfmaschine zum Antrieb eines Knochenstampfwerks an.
um 1914
Carl Sauer produzierte noch im ersten Weltkrieg Knochenmehl.
1930
Ab den dreißiger Jahren wohnte der Wärter des Lenneper Klärwerks in der alten Mühle
1956 Auf einer Luftbildkarte aus diesem Jahr ist das Gebäude noch zu sehen.
danach
Ein Bewohner des heute noch stehenden Hauses unterhalb der Mühle erzählte, daß das Wohnhaus des Klärwärters nicht die Jakobsmühle war, sondern bloß auf den Fundamenten der früher abgebrannten Knochenmühle stand.

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Peter Dominick 2007